10 Tipps, um den richtigen Oberflächenpartner zu finden – Der Holzapfel Oberflächen Blog

10 Tipps, um den richtigen Oberflächenpartner zu finden

Jedes Unternehmen hat sein eigenes System oder zumindest einen konkreten Ansatz, um die passenden Lieferanten auszuwählen. So unterschiedlich die verschiedenen Ansätze sein mögen: Die zentrale Herausforderung liegt stets darin, die richtigen Kriterien zu definieren. Mit zehn Tipps möchten wir Ihnen eine wertvolle Hilfe an die Hand geben, um den richtigen Beschichter zu finden.

Im Grunde geht es bei allen Systemen darum, Kriterien zu definieren, sie zu gewichten, die entsprechenden Daten von den potenziellen Lieferanten einzusammeln und schließlich auszuwerten. Doch welche Kriterien sind für Projekte in der Oberflächen- und Beschichtungstechnik ausschlaggebend?

Der Preis, da machen wir uns nichts vor, gibt viel zu oft den Ausschlag. Maßgeblich sind allerdings zahlreiche weitere Kriterien. Qualitätsstandards etwa oder Problemlösungskompetenz, die notwendige Flexibilität und Projektkompetenz bei komplexen Aufgabenstellungen etc. Mit unseren zehn Tipps finden Sie den passenden Beschichter.

Bei Ihrer Recherche sollten Sie alle Kanäle nutzen, die Ihnen zur Verfügung stehen. Etwa die Webseite, veröffentlichte Fachartikel oder White Paper der potenziellen Beschichtungsunternehmen. An die wichtigsten Infos werden Sie jedoch nur im persönlichen Gespräch gelangen.

  1. Wie kompetent ist der Beschichter wirklich? Welche Referenzen kann der Beschichter vorweisen? Fragen Sie nach Branchen- und Kundenreferenzen.

  2. Verfügt der Beschichter über umfassende Expertise für Ihren konkreten Bedarfsfall? Fragen Sie auch hier nach den Referenzen.

  3. Versteht sich der Beschichter als Entwicklungspartner und Berater? Bringen Sie in Erfahrung, wie der Beschichter Ihr Projekt handlen würde.
  1. Hat der Beschichter für Ihren Anwendungsfall wirklich die richtige Lösung? Wird Ihnen, sofern nicht normgebunden, betreffend Ihres Anwendungsfalls mehr als eine Oberflächenalternative angeboten? 
  1. Hat der Beschichter ausreichend Kapazitäten und Ressourcen, um Ihr Projekt erfolgreich in der gesamten Laufzeit zu managen? Erkundigen Sie sich, über welche Flexibilität er bei kurzfristigen, nicht vorhersehbaren „Nachfragespitzen“ verfügt. 
  1. Kann der Beschichter Planungssicherheit und Just-in-Time-Lieferung durch die detaillierte Vorausplanung der Prozessschritte, etwa durch die Erfüllung der gängigen Normen, gewährleisten? Stellen Sie sicher, dass der Beschichter über ein ressourcenorientiertes und QM-gelenktes Projektmanagement verfügt. 
  1. Wie stellt der Beschichter eine transparente Arbeitsweise sicher? Erfragen Sie vorab, welche Eingriffsmöglichkeiten gibt es in der Serie mit und ohne Aufpreis? 
  1. Bietet der Beschichter hohe Qualitätsstandards? Kann Ihr Lieferant der Wahl mit entsprechenden QM-Tools aufwarten, wie etwa mit dem FMEA-System, um Fehler schon in der Prozessplanungsphase zu eliminieren? 
  1. Wie viel Wertschöpfung kann der Beschichter inhouse realisieren? Oder ist der Beschichter auf weitere Lieferanten angewiesen? Hinterfragen Sie, ob Ihr Lieferant über die Erfahrung verfügt, eine nahtlose Einbettung in Ihren Wertstrom sicherzustellen oder Ihren Wertstrom gar zu verbessern. 
  1. Wie trägt der Oberflächenbeschichter Ihrer Wahl dazu bei, Ihr Alleinstellungsmerkmal als Unternehmen weiter auszubauen? Wie individuell kann sich Ihr Beschichter in Ihre Problemstellung eindenken und wie kundenspezifisch kann er darauf reagieren?

 


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