Case: Pulverbeschichtung für einen Baumaschinenhersteller – darf´s ein bisschen mehr sein? – Der Holzapfel Oberflächen Blog

Case: Pulverbeschichtung für einen Baumaschinenhersteller – darf´s ein bisschen mehr sein?

Die Holzapfel Group gilt als einer der führenden Partner in der Oberflächentechnik. Doch manchmal geht es nicht nur um höchste Produktqualität, sondern um spezielle Lösungsansätze. Denn wenn das Gesamtpaket stimmen soll, müssen auch zusätzliche Service-Dienstleistungen passen. Wie bei diesem Auftrag!

Pulverbeschichtung

Ein auf Blechumformung und Tiefziehtechnik spezialisiertes Unternehmen hatte uns mit der Pulverbeschichtung von Komponenten für einen Baumaschinenhersteller beauftragt. Die Wahl fiel auf die Pulverbeschichtung, weil das Verfahren gegenüber alternativen Beschichtungsverfahren wie etwa der Nasslackierung eine höhere Schlag- und Abriebbeständigkeit bietet. Außerdem sind pulverbeschichtete Bauteile chemikalien- und witterungsbeständiger. Alles ausschlaggebende Punkte für den Kunden.

Spezielle Herausforderungen

Die Bauteile, die später als Motor- und Heckabdeckungen oder Flügeltüren für Motoren zum Einsatz kamen, wurden als Rohteil in sechs verschiedenen Ausführungen angeliefert. Die Herausforderung lag vor allem darin, dass die Bauteile bis auf kleinste Details identisch waren. Dem Handling der sehr ähnlichen, doch unterschiedlichen Bauteile kam deshalb größte Bedeutung zu.

Die Teile erhielten zur Vorbehandlung eine Zink-Phosphatierung. Anschließend erfolgte die Pulverbeschichtung mit speziell definierten Sonderfarben. Diese speziellen Farben mussten bis hin zur letzten Nuance stimmen. Denn die vom Systemlieferanten produzierten und von uns pulverbeschichteten Bauteile wurden beim Baumaschinenhersteller verbaut und mussten dort mit anderen, grundierten und nasslackierten Anbauteilen harmonieren.

Das Handling der Teile wurde dadurch erschwert, dass die farblichen Abweichungen mit dem bloßen Auge nicht sichtbar waren – und erst beim Zusammenbau aufgefallen wären. Deshalb überprüften wir die Farbe jedes Bauteils mit einem speziellen Farbmessgerät. Die fertigen und geprüften Bauteile wurden mit einem Label versehen, das dem Hersteller beim späteren Zusammenbau der Baumaschinen die Teile-Zuordnung erleichterte.

Individuelle Versandlösungen

Eine weitere Besonderheit bestand in der anschließenden Verpackung der großen und schweren Bauteile. Sie wiesen eine komplexe Geometrie auf: Außen mit einer glatten Oberfläche und innen mit Verstrebungen, die mit Schaumstoffpolstern ummantelt werden, damit sie beim Transport nicht für Kratzer an den Bauteiloberflächen sorgen. Zudem wurden die Bauteile einzeln in Polyesterbeutel verpackt und mit Zwischenlagen in Kartons und dann auf Paletten gepackt. Die Holzapfel Group übernahm neben diesen Verpackungsarbeiten auch den Direktversand in die USA, die Niederlande und nach Belgien.

Wie in vielen anderen Industriebereichen wird auch im Nutzfahrzeug-Bereich die Optik der Produkte immer wichtiger. Damit steigen auch die Anforderungen an die Qualität und Individualität der Beschichtungen. Zunehmend wird beispielsweise auf eigene Sonderfarben anstatt des RAL-Spektrums gesetzt. Zudem müssen die Komponenten farblich exakt zu anderen Anbauteilen passen. Die Pulverbeschichtung kann hier neben technisch-funktionellen Aspekten mit gleichmäßiger Optik punkten. Außerdem überzeugt das Gesamtpaket der Holzapfel Group, die auch die zusätzlichen Leistungen wie Farbmessungen, Labeln, Verpackung und Direktversand zuverlässig durchführt und so für ruhige Projekte sorgt.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Pulverbeschichtung.

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